VdK bringt Forderungen der Mitglieder in den Landtagswahlkampf ein
Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 nahmen die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Neubrandenburg, Ingeborg Börs, und Vorstandsmitglied Marianne Wegner an einer Wahlveranstaltung im Mehrgenerationenhaus Neubrandenburg teil. Dort standen Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener demokratischer Parteien den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Unter ihnen befanden sich Torsten Koplin, Toni Jaschinski und Erik von Malottki.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen soziale und gesellschaftspolitische Themen, die viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern unmittelbar betreffen. Die Vertreterinnen des VdK nutzten die Gelegenheit, die zehn Kernforderungen des Sozialverbandes zu übergeben. Diese basieren auf der landesweiten Mitgliederbefragung „10 von 10.000“, bei der die Mitglieder des VdK ihre wichtigsten Erwartungen an die zukünftige Landespolitik formuliert haben.
Zu den zentralen Anliegen gehören eine bezahlbare und leistungsfähige Pflege, eine verlässliche soziale Absicherung, die Sicherung der medizinischen Versorgung insbesondere im ländlichen Raum, mehr Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe, ein bedarfsgerechter öffentlicher Personennahverkehr, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie ausreichend bezahlbarer Wohnraum.
Die Gespräche machten deutlich, dass viele dieser Themen auch von den politischen Parteien als wichtige Zukunftsaufgaben für Mecklenburg-Vorpommern angesehen werden. Für den VdK ist entscheidend, dass soziale Anliegen unabhängig von parteipolitischen Positionen Gehör finden und nach der Wahl in konkrete politische Maßnahmen münden. Der Verband begrüßt daher den offenen Dialog mit den Kandidatinnen und Kandidaten aller demokratischen Parteien.
Mit der Konstituierung des neuen Landtags beginnt nun die eigentliche politische Arbeit. Der VdK Mecklenburg-Vorpommern und seine Ortsverbände werden die weitere Entwicklung konstruktiv begleiten und aufmerksam verfolgen, wie die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie die sozialpolitischen Zielsetzungen in praktische Politik umgesetzt werden. Dabei versteht sich der Verband als verlässliche und parteipolitisch unabhängige Stimme seiner Mitglieder und wird sich auch künftig für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine starke soziale Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern einsetzen.